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ReferentIn: |
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Susanne Vorländer
Ganzheitlich reiten .... ... auch ich kam mit dem Traum vom harmonischen Reiten zum Pferd. Meine Umwege gingen über klassische Ausbildung, A-Dressur bis L-Springen auf Schulpferden. Die Leistungsanforderungen standen über dem Wohl der Pferde. Barren, Sporenmissbrauch und Misshandeln der „sturen Böcke” waren akzeptierte Mittel, um Erfolge zu erzielen. Den Reitern ging es auch nicht viel besser, es war eine harte und unbarmherzige Schule für alle Beteiligten. Ich hörte frustriert mit dem Reiten auf, es schien keine Erfüllung für Harmonie mit dem Pferd zu geben. Ab und zu zog es mich trotzdem immer wieder zu Pferden: im Urlaub, eine Reitbeteiligung, Teilnahme an Seminaren ... so traf ich nach längerem Suchen auf eine freundliche Freizeitreiterszene mit Isländern und lernte „Reiten aus der Körpermitte” nach Sally Swift und Piccardero-Arbeit nach Klaus-Ferdinand Hempfling kennen. Es war eine Offenbarung! Kreise schlossen sich und Schritt für Schritt kam Frieden und Harmonie im Reiten zu Tage. Ich war wieder mit dem Pferdevirus angesteckt! „Reiten aus der Körpermitte”, auch „Centered Riding” genannt, wollte ich besser kennen lernen. Seit 1999 bin ich Mitglied bei Centered Riding. Ich besuche regelmäßig Reitlehrerfortbildungen. 2004 durfte ich Wendy Murdoch, einer begnadeten Feldenkrais- und Centered Riding-Lehrerin, kennenlernen, die mit wenigen und einfachen Mitteln den Sitz der Reiter zum Besseren revolutioniert. Seit dem Nutze ich auch die Methoden von Wendy Murdoch. 2002 fand ich Anschluss an den Verband der Freizeitreiter (VFD) in Rheinland-Pfalz. In diesem Rahmen fühle ich mich mit meinen Anliegen in guter Gesellschaft. Artgerechte Haltung der Pferde und menschengerechter Unterricht für die Reiter erscheinen mit unabdingbar für „gesunden” und harmonischen Umgang mit Pferd und Mensch. |
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